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15.08.2017
Hendricks: „Vorsorgender Hochwasserschutz ist wichtiger denn je“
08.08.2017
Lagepläne – Sache der Objektplaner?
20.07.2017
Wehren gegen Diskriminierung im Netz
20.07.2017
Reform des Bauvertragsrechts zum 01.01.2018
17.07.2017
Kein Bedarf an längerer Verjährungsfrist
17.07.2017
Wissenschaftliche Umfrage zur Entwicklung der Bauwirtschaft
11.07.2017
ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit
27.06.2017
IfS-Seminarprogramm für das 2. Halbjahr 2017 erschienen
13.06.2017
Anpassung der MBO an die BauPVO
07.06.2017
Bauordnung und Bauproduktenverordnung
23.05.2017
Das Preisrecht der HOAI ist EU-rechtskonform!
19.05.2017
Beratungsprogramm für Unternehmen
18.05.2017
Unterschwellenvergabe
18.05.2017
Deutschland klagt gegen EU-Bauproduktnormen
15.05.2017
Dr. Erich Rippert als Vorsitzender des AHO wiedergewählt
10.05.2017
Umfrage "Wirtschaftliche Lage der Ingenieure und Architekten - Index 2016"
09.05.2017
Honorarfreie Akquisition beschäftigte BGH
08.05.2017
Einspruch zum BIM-Normentwurf DIN EN ISO 19650-2
25.04.2017
Neue Mittelstands- und Gründungsfinanzierung jetzt komplett
25.04.2017
Neues Förderprogramm zur Digitalisierung
20.04.2017
Deutschland klagt gegen EU-Bauproduktnormen
20.04.2017
Großmarkthalle Hamburg wird „Historisches Wahrzeichen“
18.04.2017
AHO-Schriftenreihe - neue Auflage von Heft Nr. 3
12.04.2017
Ausschreibung "Neubau Erweiterung VDTC"
06.04.2017
Sachsen-Anhalt ENERGIE – Erweiterung der Fördermöglichkeiten
03.04.2017
Energie im Fokus des 2. Weißenfelser Wirtschaftsabends
03.04.2017
Beratungstag für ExistenzgründerInnen
28.03.2017
BGH zu ungewöhnlich niedrigem Preis
09.03.2017
Deutscher Brückenbaupreis 2018
08.03.2017
Normenportal für Ingenieure aktualisiert

20.07.2017

Reform des Bauvertragsrechts zum 01.01.2018

Schreiben des BMUB zum Bauvertrags- und Vergaberecht

Wie berichtet, wurde das neue Bauvertragsrecht am 04.05.2017 im Bundesgesetzblatt verkündet und wird am 01.01.2018 in Kraft treten.

Das BMUB weist darauf hin, dass im Bereich des Bundesbaus auch weiterhin die VOB/B als Vertragsgrundlage vereinbart werden wird. Darüber hinaus sollen Anpassungen des Vergabehandbuches (VHB) z.B. im Bereich des Verbrauchervertrages erfolgen, wonach der Unternehmer künftig dem Besteller vor Vertragsabschluss eine detaillierte Baubeschreibung zur Verfügung stellen und verbindliche Angaben zum Fertigstellungszeitpunkt bzw. zur Dauer der Baumaßnahme geben muss.

Bei Architekten- und Ingenieurverträgen soll berücksichtigt werden, dass in den Fällen, in denen die Planungs- & Überwachungsziele des Bauherrn noch völlig unklar sind, der Planer zunächst nur eine Planungsgrundlage nebst erster Kosteneinschätzung schuldet. Ferner soll aufgenommen werden, dass der Besteller künftig auch gegenüber dem Planer das Recht hat, Änderungen anzuordnen.

In einem weiteren Schreiben weist das BMUB hinsichtlich der Auftragswertberechnung ausdrücklich darauf hin, dass die EU-Richtlinie nicht bezweckt, eine gemeinsame oder getrennte Vergabe von Aufträgen für die Planung und die Ausführung von Bauleistungen vorzuschreiben, und deshalb auch weiterhin eine getrennte Vergabe von Planungs- und Bauleistungen erfolgen kann und in diesem Fall die Auftragswerte weiterhin nicht zusammenzurechnen sind. Auch zur Frage, wann Planungsleistungen für die Auftragswertermittlung zusammenzurechnen sind, weist das BMUB nochmals darauf hin, dass nach § 3 Abs. 7 Satz 2 VgV bei der Berechnung des geschätzten Auftragswert von Planungsleistungen nur der Wert für Lose gleichartiger Leistungen zusammenzurechnen ist. Maßgeblich für die Gleichartigkeit der Leistungen gemäß § 3 Abs. 7 Satz 2 VgV ist dabei ihre wirtschaftliche und technische Funktion. Deshalb muss keine Addition von Planungsleistungen erfolgen, wenn die Planungsleistungen anhand dieser Kriterien klar voneinander abgrenzbar sind.


Quelle: Bundesingenieurkammer