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18.01.2018
Interner Projekt-Kickoff in Mannheim
08.01.2018
Neuerscheinung in der AHO-Schriftenreihe
04.01.2018
Neuerscheinung in der AHO-Schriftenreihe
19.12.2017
Neue EU-Schwellenwerte im Amtsblatt veröffentlicht
12.12.2017
IfS-Seminarprogramm für Sachverständige
11.12.2017
AHO-Schriftenreihe zum Thema BIM
08.12.2017
Neues Bauvertragsrecht ab 01.01.2018
07.12.2017
Nichtberücksichtigung bei der Vergabe
06.12.2017
IQ Innovationspreis Mitteldeutschland
29.11.2017
Neue BAFA-Richtlinie tritt in Kraft
29.11.2017
Sicheres Bauen weiterhin möglich
28.11.2017
AHO-Herbsttagung 2017
27.11.2017
Technische Lieferbedingungen für Ingenieurbauten
07.11.2017
Neuerscheinungen in der AHO-Schriftenreihe
01.11.2017
Einheitliche Standards bei der BIM-Fort- und Weiterbildung
25.10.2017
Befragung zur Einführung der Berufsbezeichnung "Fachingenieur der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt"
16.10.2017
BIM-Studie
11.10.2017
IfS-Broschüren für Sachverständige neu erschienen
10.10.2017
Weiterbilden mit Förderung
28.09.2017
Investieren in die Zukunft: Klimaschutz made in Sachsen-Anhalt
25.09.2017
Sachsen-Anhalt ENERGIE: Konkretisierung der Förderinhalte
19.09.2017
Helfen Sie das Kammerleben zu bereichern
06.09.2017
UVgO auf Bundesebene in Kraft
01.09.2017
Fachingenieurleistungen für die Fassadentechnik
21.08.2017
Ingenieurforum Tragwerksplanung 2017 - jetzt anmelden!
15.08.2017
Hendricks: „Vorsorgender Hochwasserschutz ist wichtiger denn je“
08.08.2017
Lagepläne – Sache der Objektplaner?
20.07.2017
Wehren gegen Diskriminierung im Netz
20.07.2017
Reform des Bauvertragsrechts zum 01.01.2018
17.07.2017
Kein Bedarf an längerer Verjährungsfrist

15.08.2017

Hendricks: „Vorsorgender Hochwasserschutz ist wichtiger denn je“

Bundesumweltministerin Hendricks informiert sich bei einem Besuch in der Altmark über Hochwasserschutzmaßnahmen an der Elbe

Vor vier Jahren überflutete das Elbe-Hochwasser große Teile der Altmark. Durch den Bruch eines Deichs nahe der Gemeinde Fischbeck mussten Tausende Menschen in Sicherheit gebracht werden. Nach der Katastrophe wurde der alte Deich umgehend saniert. Zudem ist es gelungen, bei der neuen Deichlinie mehr Ausweichräume für den Fluss zu schaffen. Umweltministerin Barbara Hendricks informierte sich heute über den Umsetzungsstand.

Hendricks: „Hier in Fischbeck wurde umgehend und schnell gehandelt. Durch das hohe Engagement aller Beteiligten sind die schlimmen Schäden der Hochwasserkatastrophe kaum noch sichtbar. Das hat mich sehr beeindruckt.“

Die Bundesumweltministerin hat sich in dieser Legislaturperiode besonders für den Hochwasserschutz in Deutschland eingesetzt. Es ist gelungen, dass der Bund die für den Hochwasserschutz zuständigen Länder mit dem Sonderrahmenplan zum Nationalen Hochwasserschutzprogramm zusätzlich zur herkömmlichen Förderung mit erheblichen Mitteln unterstützt. Hendricks: „Der Umgang mit Hochwasser hat sich grundsätzlich verändert. Der vorsorgende Hochwasserschutz, wie er hier in Fischbeck gelebt wird, ist wichtiger denn je.“

Im Nationalen Hochwasserschutzprogramm (NHWSP) haben Bund und Länder gemeinsam prioritäre Maßnahmen an Elbe, Donau, Rhein, Weser und Oder identifiziert. Damit werden der solidarische Hochwasserschutz innerhalb der Flussgebietseinheiten gestärkt und Anreize geschaffen, bevorzugt solche Maßnahmen umzusetzen, die allen – insbesondere auch den Unterliegern an den Flüssen – zugutekommen.

Sachsen-Anhalt hat zahlreiche Projekte im NHWSP angemeldet. Allein in diesem Jahr werden 16 Projekte über den Sonderrahmenplan mit 3,8 Mio. Euro vom Bund gefördert. Im kommenden Jahr werden es wohl deutlich über 5 Mio. Euro sein, die Sachsen-Anhalt aus dem Sonderrahmenplan verausgaben kann, denn die Bauprojekte laufen zunehmend an.

Mit dem Programm werden deutschlandweit Auen mit einer Fläche von mehr als 20.000 Hektar renaturiert und mehr als 1.200 Millionen Kubikmeter zusätzliches Rückhaltevolumen durch steuerbare Polder geschaffen. Das Programm umfasst inzwischen 32 überregional wirkende Projekte zur Deichrückverlegung und 59 Projekte zur gesteuerten Hochwasserrückhaltung – also im Wesentlichen Flutpolder – sowie 16 Projekte zur Beseitigung von Schwachstellen. Insgesamt sind dies 226 Einzel- und Teilmaßnahmen, die nun unter Hochdruck umgesetzt werden sollen.

Weiterführende Informationen Nationalen Hochwasserschutzprogramm:

 www.bmub.bund.de/N51249/