NEWS

16.05.2022
Stellungnahme der BIngK zur MVV TB 2022
16.05.2022
Umfrage: Wirtschaftliche Lage der Ingenieure und Architekten
29.04.2022
Bündnistreffen für mehr bezahlbaren Wohnraum
20.04.2022
Vergaberechtliche Sanktionen gegen Russland
12.04.2022
Berliner Erklärung der 69. BKV
08.04.2022
Paradigmenwechsel für Recyclingkunststoffe in Deutschland
06.04.2022
Neubauförderung für energieeffiziente Gebäude startet wieder
28.03.2022
BMWSB-Erlass Stoffpreissteigerungen vom 25.03.2022
14.03.2022
Brückengipfel des BMDV unter Beteiligung der BIngK
04.03.2022
Bundesweites Sachverständigen-Verzeichnis im Relaunch eingeschränkt nutzbar
23.02.2022
Deutscher Ingenieurbaupreis 2022 ausgelobt
21.02.2022
HANNOVER MESSE 2022 - freie Plätze!
14.02.2022
STADTUMBAU AWARD 2022
02.02.2022
Lösung nach Zusagestopp für KfW-Programme
25.01.2022
Zusagestopp für KfW-Programme
24.01.2022
Raumzellen in Stahlrahmenbauweise
19.01.2022
EuGH entscheidet zu HOAI Altverträgen
14.01.2022
Sachverständigen- und Gutachtenpraxis
10.01.2022
Normungsroadmap BIM vorgelegt
03.01.2022
Wettbewerbsregister nimmt Betrieb auf
15.12.2021
Datenschutz ist Chefsache
14.12.2021
Studie zu neuem Strommarktdesign für Erneuerbare Energien
13.12.2021
Ergebnisse der Jahresumfrage zur wirtschaftlichen Lage
09.12.2021
Neues Bundeskabinett vereidigt
08.12.2021
Jahrbuch Ingenieurbaukunst 2022 erschienen
29.11.2021
Sachverständige: Seminarprogramm IfS I/2022
24.11.2021
Ergebnisse des Koalitionsvertrags
23.11.2021
Homeoffice – aber sicher!
17.11.2021
EU-Schwellenwerte ab 01.01.2022
14.11.2021
Effektiver Klimaschutz braucht Planungssicherheit

28.07.2021

Flutkatastrophe - Mitversicherung ehrenamtlicher Leistungen im Katastrophengebiet


Im Rahmen der von den Kammern unterstützten Fluthilfe mit Beratungsangeboten ihrer Mitglieder ist die Frage aufgekommen, ob für den Einsatz von Ingenieurinnen und Ingenieuren, die sich als Freiwillige für den Ersteinsatz bei der Begutachtung der Schäden engagieren, auch dann Versicherungsschutz besteht, wenn diese Leistungen unentgeltlich erbracht werden.


Gesetzliche Unfallversicherung

Wie der Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) veröffentlichte, soll für ehrenamtliche Hilfsleistungen Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung (VBG) bestehen.

Kommen ehrenamtlich tätige Ingenieurinnen und Ingenieure beim Einsatz in den Hochwassergebieten durch einen Unfall selbst zu Schaden, so besteht hierfür Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung, so der DGUV.

https://www.dguv.de/de/versicherung/versicherte_personen/ehrenamtler/index.jsp
https://www.dguv.de/de/versicherung/versicherte_personen/ehrenamtler/hilfeleistende/index.jsp

Der Unfall muss der VBG gemeldet werden und sollte möglichst polizeilich aufgenommen werden. Auch den behandelnden Ärzten sollte mitgeteilt werden, wobei sich der Unfall ereignet hat.

Berufshaftpflichtversicherung HDI

Die Bundesingenieurkammer (BIngK) hat sich mit dem HDI in Verbindung gesetzt, mit dem die BIngK ein Rahmenabkommen zur Berufshaftpflichtversicherung für Ingenieure unterhält.

Der HDI hat gegenüber der BIngK bestätigt, dass für Ingenieure, die bei der HDI Versicherung AG berufshaftpflichtversichert sind und als Fluthelferinnen und Fluthelfer ehrenamtliche Beratungsleistungen im Katastrophengebiet erbringen, im Rahmen der vorhandenen Berufshaftpflichtversicherung Versicherungsschutz für diese Tätigkeit besteht. Ehrenamtlich tätige Ingenieurinnen und Ingenieure melden sich in diesen Fällen bitte unter der u.a. Kontaktadresse beim HDI.

Kontaktadresse:
HDI Versicherung AG, HDI-Platz 1, 30659 Hannover
E-Mail: ehrenamtfluthilfe@hdi.de

Die Hilfsangebote der Kammern sind hierbei jedoch nicht auf die Erbringung ehrenamtlicher Beratungsleistungen beschränkt. Soweit die Beratungsleistungen nicht ehrenamtlich erbracht werden, oder darüber hinaus weitere Planungsleistungen erbracht werden müssen, sind hierfür die üblichen Honorare zu vergüten und besteht dafür der entsprechende vertragliche Versicherungsschutz.