NEWS

11.10.2018
HOAI vor dem Europäischen Gerichtshof. Wie weiter?
10.10.2018
Interessante und ingenieurspezifische Newsletter abonnieren!
27.09.2018
Beratungshilfeprogramm für Unternehmen
14.09.2018
Erlass STLB-Bau
13.09.2018
Vorwurfs der HOAI-Unterschreitung
10.09.2018
Abmahnpraxis
20.08.2018
Business-Partner-Reise der IMG nach China 2018
15.08.2018
Energieatlas Sachsen-Anhalt mit neuen Angeboten
09.08.2018
Honorarerhöhung wegen gestiegener Baupreise?
03.08.2018
Auf IT gebaut - Bauberufe mit Zukunft
02.08.2018
e-Vergabe bei öffentlichen Aufträgen nach EU-Vergaberecht
16.07.2018
Delegationsreise für Start-up-Unternehmen nach China
05.07.2018
Wie oft muss die Bauüberwachung vor Ort sein?
02.07.2018
Online-Dienst für lückenhafte Bauproduktnormen
26.06.2018
Neuerscheinung in der AHO-Schriftenreihe
25.06.2018
Bundesingenieurkammer sieht Wettbewerbsfähigkeit deutscher Ingenieurinnen und Ingenieure in Gefahr!
19.06.2018
Deutscher Ingenieurbaupreis 2018 ausgezeichnet
05.06.2018
Hände weg von der VOB!
29.05.2018
Technische Baubestimmungen für Sachsen-Anhalt
28.05.2018
AHO zur Klage vor dem EuGH wegen der HOAI
14.05.2018
Delegationsreise des Landes Sachsen-Anhalt nach Österreich
19.04.2018
Veranstaltungsreihe "Digitalisiertes Arbeiten im Planungsbüro und der Schutz von Daten"
16.04.2018
Delegationsreise des Landes Sachsen-Anhalt in die USA
29.03.2018
Am Bautagebuch geht kein Weg vorbei
22.03.2018
Offene Konsultation zur Bauproduktenverordnung
20.03.2018
Neues Heft in der AHO-Schriftenreihe
14.03.2018
Neue Auflage in der AHO-Schriftenreihe
14.03.2018
Architekten und Ingenieure präsentieren Leitbild "Gemeinsam Planen!"
14.03.2018
BIngK-Einsprüche zum Entwurf ISO/DIS 19650-1.2 und ISO/DIS 19650-2.2
12.03.2018
Neue Gewerbeabfallverordnung in Sachsen-Anhalt

05.06.2018

Hände weg von der VOB!

Was wird aus der VOB? Zwei Bundesministerien unterschiedlicher Ansicht! Baugewerbe-Verband Sachsen-Anhalt setzt sich für Erhalt der VOB/A ein!

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie - BMWi plädiert für die Abschaffung der VOB und deren Integration in die Vergabeordnung, die auch für andere Wirtschaftsbereiche gilt. Im Koalitionsvertrag heißt es dazu: "Zur weiteren Vereinheitlichung des Vergaberechts prüfen wir die Zusammenführung von Verfahrensregeln für die Vergabe von Liefer- und Dienstleistungen einerseits und von Bauleistungen andererseits in einer einheitlichen Vergabeverordnung." Anders wiederum das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit - BMUB. Das betont in seinem Absatz zur VOB, dass diese zu sichern und weiterzuentwickeln sei, da sie gute Bauleistungen in Deutschland garantiere.

Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB), spricht sich dafür aus, die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen zu erhalten. Er begrüßt daher, dass im Koalitionsvertrag "nur" ein Prüfauftrag für die Zusammenführung der Vergaberegelungen formuliert ist. "In früheren Versionen hieß es noch eindeutig, dass die Zusammenführung ganz klares Ziel ist", sagt Philipp Mesenburg, Rechtsexperte beim ZDB. Bauwirtschaft fordert "Hände weg vom VOB!"

Sollte die VOB wirklich abgeschafft werden, verlieren die Betroffenen, die die Vorschriften später anwenden müssen, aus seiner Sicht entscheidenden Einfluss auf die Regelungen, die die tägliche Praxis auf den Baustellen bestimmen. Bislang wird die VOB vom Deutschen Vergabe- und Vertragsausschuss für Bauleistungen (DVA), erarbeitet und fortgeschrieben. Anpassungen an die aktuelle Entwicklung im deutschen Bauwesen gab es zuletzt im Jahr 2016. Der DVA ist ein von öffentlichen Auftraggebern und Auftragnehmern paritätisch besetztes Gremium.

Die jahrzehntelang bewährte Arbeit des DVA garantiert, so Philipp Mesenburg, praxistaugliche Regelungen statt langwieriger Gesetzgebungsverfahren. Bei einer Abschaffung der VOB gehen praxisnahe Regelungen und Regelungsmöglichkeiten verloren. "Hände weg von der VOB!" schreibt der ZDB deshalb in einem Aufruf an die Bundesregierung der vom Baugewerbe-Verband Sachsen-Anhalt unterstützt wird.


PDF-DateiPressemitteilung Baugewerbe-Verband Sachsen-Anhalt vom 01.06.2018