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07.12.2018
Bundesumweltministerin Schulze ehrt zehn Kommunen für ihr Engagement im Klimaschutz
05.12.2018
DIN 276 veröffentlicht
30.11.2018
Startschuss für Umsetzung der #Fachkräftestrategie gefallen
26.11.2018
Neue Förderrichtlinie „Digital Innovation“
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Neuerscheinung in der AHO-Schriftenreihe
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HOAI vor dem Europäischen Gerichtshof. Wie weiter?
10.10.2018
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27.09.2018
Beratungshilfeprogramm für Unternehmen
14.09.2018
Erlass STLB-Bau
13.09.2018
Vorwurfs der HOAI-Unterschreitung
10.09.2018
Abmahnpraxis
20.08.2018
Business-Partner-Reise der IMG nach China 2018
15.08.2018
Energieatlas Sachsen-Anhalt mit neuen Angeboten
09.08.2018
Honorarerhöhung wegen gestiegener Baupreise?
03.08.2018
Auf IT gebaut - Bauberufe mit Zukunft
02.08.2018
e-Vergabe bei öffentlichen Aufträgen nach EU-Vergaberecht
16.07.2018
Delegationsreise für Start-up-Unternehmen nach China
05.07.2018
Wie oft muss die Bauüberwachung vor Ort sein?
02.07.2018
Online-Dienst für lückenhafte Bauproduktnormen
26.06.2018
Neuerscheinung in der AHO-Schriftenreihe
25.06.2018
Bundesingenieurkammer sieht Wettbewerbsfähigkeit deutscher Ingenieurinnen und Ingenieure in Gefahr!
19.06.2018
Deutscher Ingenieurbaupreis 2018 ausgezeichnet
05.06.2018
Hände weg von der VOB!
29.05.2018
Technische Baubestimmungen für Sachsen-Anhalt
28.05.2018
AHO zur Klage vor dem EuGH wegen der HOAI
14.05.2018
Delegationsreise des Landes Sachsen-Anhalt nach Österreich
19.04.2018
Veranstaltungsreihe "Digitalisiertes Arbeiten im Planungsbüro und der Schutz von Daten"
16.04.2018
Delegationsreise des Landes Sachsen-Anhalt in die USA
29.03.2018
Am Bautagebuch geht kein Weg vorbei
22.03.2018
Offene Konsultation zur Bauproduktenverordnung

25.06.2018

Bundesingenieurkammer sieht Wettbewerbsfähigkeit deutscher Ingenieurinnen und Ingenieure in Gefahr!


Die Bundesingenieurkammer warnt erneut eindringlich vor einem Absenken der Anforderungen an die deutsche Ingenieurausbildung. Dies sei zu befürchten, wenn die Wirtschaftsministerkonferenz am 26./27. Juni 2018 beschließen sollte, dass künftig lediglich sechs Semester eines technisch-naturwissenschaftlichen Studiums mit „überwiegenden MINT-Anteilen“ zum Führen der Berufsbezeichnung „Ingenieurin/Ingenieur“ ausreichen.

„Es kann nicht sein, dass nur wenig mehr als 50 Prozent MINT-Anteile im Studium genügen sollen, um als Ingenieurin oder Ingenieur – unter Umständen sogar in sicherheitsrelevanten Bereichen – zu arbeiten. Bei einem Medizinstudium käme ja auch niemand auf die Idee, 50 Prozent medizinische Inhalte im Studium seien ausreichend, um als Ärztin oder Arzt zu praktizieren“, sagte Hans-Ullrich Kammeyer, Präsident der Bundesingenieurkammer. Daher fordert die Bundesingenieurkammer ein deutliches „Überwiegen“ der MINT-Fächer, die für ein Ingenieurstudium relevant sind, d.h. 70 Prozent des gesamten Lehrinhalts.

Noch in dieser Woche will sich die Wirtschaftsministerkonferenz auf bundesweit einheitliche Regelungen zu Anforderungen an die Berufsbezeichnung „Ingenieurin/Ingenieur“ im Musteringenieurgesetz verständigen. Die Beschlüsse gelten als Vorlage für die Ingenieurgesetze der Länder. Eine Umsetzung in der geplanten Form könnte „katastrophale Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Ingenieurinnen und Ingenieure und damit auf den Standort Deutschland haben“, erklärte der Präsident der Bundesingenieurkammer.

Bereits jetzt stellen viele europäische Länder – darunter Bulgarien, Portugal, Tschechien, Italien, Liechtenstein, Slowenien und Spanien – im Hinblick auf die „Technical ECTS“-Anteile im Ingenieurstudium deutlich höhere Anforderungen. „Damit besteht die Gefahr, dass Deutschland hinsichtlich der Qualität der Ingenieurausbildung massiv hinter andere Länder zurückfällt“, warnt Hans-Ullrich Kammeyer. Auf diese Fehlentwicklung hätten auch Europapolitikerinnen und -politiker hingewiesen und an die Wirtschaftsministerkonferenz appelliert, ihren geplanten Beschluss noch einmal zu überdenken.

Die Bundesingenieurkammer hat bereits mehrfach Appelle an die Wirtschaftsministerkonferenz gerichtet. Diese wurden vom Verband Beratender Ingenieure (VBI), dem BDB Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V. sowie dem Bundesverband der Freien Berufe (BFB) mitgetragen.


Pressemitteilung der Bundesingenieurkammer