NEWS

20.05.2019
Mitgliederversammlung des AHO am 16.05.2019
15.05.2019
Braunkohleausstieg: Region Mitteldeutschland direkt betroffen
14.05.2019
Energieberater auf „mission:e“
23.04.2019
Umfrage "Wirtschaftliche Lage der Ingenieure und Architekten - Index 2018" gestartet
18.03.2019
Beibehaltung der bewährten Vergabepraxis - Appell an Bundesminister Altmaier
13.03.2019
Magdeburger Architekten- und Ingenieurpreis 2018
12.03.2019
Vollzugshinweise zur Gewerbeabfallverordnung beschlossen
04.03.2019
Fachkräftemangel bremst Planerkonjunktur
01.03.2019
Bundesingenieurkammer warnt: Wegfall von verbindlichem Preisrecht gefährdet Qualität am Bau
28.02.2019
Aufruf zum bundesweiten Girls'Day
06.02.2019
Vertragsverletzungsverfahren Vergaberecht
05.02.2019
Win-Win-Effekte für Unternehmen durch Energieeffizienznetzwerke
30.01.2019
Neuerscheinung in der AHO-Schriftenreihe
30.01.2019
Ingenieure und Architekten sind keine Rechtsanwälte, oder doch?
23.01.2019
VBI fordert Beibehaltung des gültigen AGB-Rechts
23.01.2019
BIM-Leitfaden für den Mittelstand
21.01.2019
Nachweise von VOC Emissionen - Übergangsfrist verlängert
16.01.2019
Referenzrahmen verbessert Vergleichbarkeit von Bauingenieurstudiengängen
15.01.2019
Die Bundesingenieurkammer unterstützt das Modell der Anforderungsdokumente
10.01.2019
Auslobung BDB-Studentenförderpreis 2019
09.01.2019
Auflistung von Teilleistungen
08.01.2019
Umfrage zur wirtschaftlichen Lage der Ingenieure und Architekten
13.12.2018
IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2019
07.12.2018
Bundesumweltministerin Schulze ehrt zehn Kommunen für ihr Engagement im Klimaschutz
05.12.2018
DIN 276 veröffentlicht
30.11.2018
Startschuss für Umsetzung der #Fachkräftestrategie gefallen
26.11.2018
Neue Förderrichtlinie „Digital Innovation“
16.11.2018
Neuerscheinung in der AHO-Schriftenreihe
11.10.2018
HOAI vor dem Europäischen Gerichtshof. Wie weiter?
10.10.2018
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26.11.2018

Neue Förderrichtlinie „Digital Innovation“

Wirtschaftsministerium erweitert Förderung: Kleine und mittlere Unternehmen können verstärkt in digitale Produkte und Geschäftsmodelle investieren

Ab sofort stehen in Sachsen-Anhalt gut 14 Mio. Euro zusätzlich für die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zur Verfügung. Das Förderprogramm „Sachsen-Anhalt DIGITAL“ wird dafür mit Unterstützung von EU-Mitteln neu aufgelegt. Es besteht aus zwei Bausteinen: der erweiterten Richtlinie „Digital Creativity“ und der völlig neuen Richtlinie „Digital Innovation“.

Dieses Förderprogramm hat die digitalen Prozesse in Unternehmen im Fokus. Unterstützt werden insbesondere die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle sowie die Digitalisierung von Produkten, Produktionsprozessen und Geschäftsabläufen. Unternehmen erhalten u. a. für Investitionen, Sachausgaben oder Leistungen Dritter einen Zuschuss von bis zu 70 Prozent (max. 70.000 Euro).

„Digital Innovation“ steht auch Freiberuflern zur Verfügung, die sich beispielsweise mit der Einführung vom BIM oder gegebenenfalls mit der Umsetzung der technisch organisatorischen Maßnahmen der Datenschutzgrundverordnung beschäftigen. Die Vorgaben der Richtlinie sind allerdings klar definiert, was grundsätzlich eine Einzelfallprüfung der Projekte unabdingbar macht.

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann: „Die Digitalisierung verändert Unternehmen weltweit und branchenübergreifend. Mit digitalen Lösungen können neue Geschäftsmodelle entwickelt, Prozesse effizienter gestaltet und die Kundenzufriedenheit erhöht werden. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unseres Mittelstandes. Das Wirtschaftsministerium begleitet Unternehmen bei diesem Prozess mit der Unterstützung des Breitbandausbaus sowie einer umfangreichen Förderpalette, die nun mit dem Digitalisierungsprogramm erneut erweitert wird.“

Die Einsatzmöglichkeiten digitaler Technologien in Unternehmen sind vielfältig – gefördert werden u. a. der Aufbau von digitalen Plattformen, die Entwicklung von Anwender- oder produktbegleitender Steuerungssoftware (App), IT- sowie Datensicherheitskonzepte, die Einführung IT-gestützter Managementsysteme, digitaler Vertriebskanäle oder medienbruchfreier (Produktions-)Systeme oder die Digitalisierung von Wertschöpfungsketten.

„Neben dem erweiterten Förderprogramm ‚Sachsen-Anhalt DIGITAL‘ hält das Land weitere Angebote zur Digitalisierung bereit. Unternehmen können in die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter investieren, sich neue Hard- und Software beschaffen sowie Beratungsleistungen zur IT-Sicherheit oder zu digitalen Marketingstrategien in Anspruch nehmen. Unser Aufruf an den Mittelstand: Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gern zu den passenden Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten – kostenfrei und ganz in Ihrer Nähe“, betont Marc Melzer, Geschäftsleiter der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB).

Anträge und weiterführende Informationen erhalten Unternehmer auch unter www.ib-sachsen-anhalt.de. Fragen beantworten die Förderberater der IB unter der kostenfreien Hotline 0800 56 007 57. Hier können auch Beratungstermine vereinbart werden.


 Sachsen-Anhalt Digital Innovation