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02.08.2021
56. Frankfurter Bausachverständigentag
02.08.2021
BWK zur Flutkatastrophe
28.07.2021
Flutkatastrophe - Mitversicherung ehrenamtlicher Leistungen im Katastrophengebiet
27.07.2021
Aufruf: Bautrocknungsgeräte benötigt
21.07.2021
Standsicherheitsfragen nach der Flut
21.07.2021
Ingenieurerfahrung nach Hochwasser-Katastrophe gefragt
06.07.2021
Startschuss zur neuen Runde im Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“!
05.07.2021
Statistisches Bundesamt: Mehrheit der Bauherren baut mineralisch
29.06.2021
Starkregen und Hitzewellen – wie Ingenieurkompetenz helfen kann
24.06.2021
Unterstützung für den digitalen Bauantrag: Architekten- und Ingenieurkammern schaffen bundesweite digitale Auskunftsstelle für Baubehörden
01.06.2021
Klimarunde BAU positioniert sich | Initiative pro Klima- und Ressourcenschutz
27.05.2021
Technische Baubestimmungen (VV TB) 2021
21.05.2021
RÜMSA - Ein starker Partner für junge Menschen auf Praktikumssuche
19.05.2021
Vier Auszeichnungen und zwei Anerkennungen: BDB gibt SiegerInnen des StudentInnen-Förderpreis 2021 bekannt
18.05.2021
Online-Preisverleihung „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft 2021“
12.05.2021
Lüften im Wohnungsbau - Verbändebündnis gibt gemeinsame Hilfestellung
22.04.2021
Inbetriebnahme des Wettbewerbsregisters - Registrierung für öffentliche Auftraggeber
07.04.2021
9. Konstruktionswettbewerb zur Langen Nacht der Wissenschaft: Das LICHT von Magdeburg
26.03.2021
Energiesparmeister 2021: Bewerbungsfrist bis 7. April verlängert
23.03.2021
13. Treffen des Landesnetzwerks „Energie & Kommune“ erstmals digital!
15.03.2021
Stadtumbau Award 2021
10.03.2021
Klimarunde BAU begrüßt Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie - Nachhaltigkeitsstrategie muss gezielt bauliche Potenziale nutzen
09.03.2021
Retheklappbrücke in Hamburg und Trumpf-Steg in Ditzingen gewinnen Deutschen Brückenbaupreis 2020
09.03.2021
Preise für Baumaterial zum Jahresanfang extrem gestiegen
04.03.2021
Lernen Sie die BIM-Grundlagen (buildingSMART-/VDI-Basiskenntnisse) beim dreitätigen BIM-Basiskurs im April
24.02.2021
Masse mit Klasse | Planerverbände fordern weitere Anstrengungen beim Wohnungsbau
15.02.2021
Deutscher Ziegelpreis 2021: Würdigung der Preisträger
12.02.2021
Winter macht dem Bau zu schaffen – Bei Frost geht so gut wie nichts mehr
09.02.2021
Elektronische Vergabe und Rechnungsstellung
02.02.2021
Deutscher Brückenbaupreis | sechs Bauwerke im Finale

05.07.2021

Statistisches Bundesamt: Mehrheit der Bauherren baut mineralisch

Deutschland baute auch 2020 auf Mauersteine

Laut aktueller Zahlen des Statistischen Bundesamtes war Mauerwerk auch 2020 die favorisierte Bauweise im Wohnungsbau. Egal ob Einfamilienhäuser (72,4 %), Doppelhäuser (74,4 %), Mehrfamilienhäuser (68,9 %) oder Studentenwohnheime (54,3 %) – die große Mehrheit der privaten und öffentlichen Bauherren setzt beim Neubau auf Kalksandstein, Leichtbeton, Porenbeton und Ziegel. Betrachtet man die Entwicklung auf Basis von 1.000 m³ umbautem Raum, ist der Anteil der überwiegend mit Mauersteinen errichteten Wohnbauten seit 2012 um insgesamt 38,5 % gestiegen. Konnte der Einfamilienhausbereich in den letzten neun Jahren einen Zuwachs von 7,2 % verzeichnen, legten Doppelhäuser um 30,3 % zu. Besonders hoch fielen die Steigerungsraten bei Studentenwohnheimen (+97,5 %) und im Mehrfamilienhausbereich (+114 %) aus.

„Dass wir unsere führende Marktposition verteidigen konnten, liegt vor allem daran, dass Mauerwerk die einzige Bauweise ist, die sowohl bei der Klimaverträglichkeit als auch bei der Wirtschaftlichkeit überzeugt“, so Dr. Ronald Rast, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e. V. (DGfM).

Mauerwerk verbindet Ökologie und Ökonomie

So haben Mauerwerksbauten, über einen realen Lebenszyklus von 80 Jahren gesehen, den kleinsten ökologischen Fußabdruck. Laut einer Studie der LCEE verursacht ein typisches Mehrfamilienhaus über den gesamten Lebenszyklus (Herstellung, Nutzung, Instandhaltung, Rückbau) rund 4 % weniger CO2-Äquivalente als ein vergleichbares Gebäude in Holzleichtbauweise. Die ökobilanziellen Vorteile resultierten aus der Langlebigkeit und Wartungsfreiheit von Mauerwerkskonstruktionen, der mit mehr als 90 % überdurchschnittlich hohen Recyclingquote sowie der Wärmespeicherfähigkeit des Materials, die bis zu einem 12 % geringeren Energiebedarf während der Nutzungsphase führt.

Mit Mauerwerk unter 2.000 €/m2 bauen

Die Bezahlbarkeit von Wohnraum beginnt immer mit der Wirtschaftlichkeit der Bauweise. Hier eröffnet das Bauen mit Mauerwerk erhebliche Einsparpotenziale. Eine aktuelle Studie der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e. V. (ARGE) kommt zum Ergebnis, dass der typisierte Mauerwerksbau mit 1.950 €/ m2 Wohnfläche die kostengünstigste Bauweise ist. Zu noch besseren Ergebnissen kam eine Auswertung von 25 nach dem „Kieler Modell“ gebauten Typenhaus-Projekten in Schleswig-Holstein. Hier lagen die Bauwerkskosten im Median bei 1.800 €/m2 Wohnfläche – und gehören damit aktuell zu den kostengünstigsten Geschosswohnungsbauten auf dem deutschen Wohnungsmarkt.

„Vor der nächsten Bundesregierung liegen große Herausforderungen. Sie muss die Weichen zur Erreichung der Klimaziele stellen und für bezahlbaren Wohnraum in großem Umfang sorgen. Wir als Mauerwerksindustrie werden die Politik bei der Schaffung von nachhaltigem und sozialverträglichem Wohnraum weiter aktiv unterstützen. Der Mauerwerksbau ist die Bauweise, die heute schon klimafreundlich, bezahlbar und auf Basis einheimischer Ressourcen nach wie vor lieferfähig ist. Die Wege hin zu CO2-freien Mauerwerksprodukten sind wissenschaftlich untersetzt und werden in den nächsten Jahren durch Investitionen in Infrastruktur, Anlagentechnik und Produktinnovationen begangen. Deshalb wird Deutschland auch in einer klimaneutralen Zukunft weiter mit Mauersteinen bauen“, macht Rast deutlich.


Bert Große
PR-Agentur Große GmbH
i.A. Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V.

[05.07.2021]