NEWS

25.01.2022
Zusagestopp für KfW-Programme
24.01.2022
Raumzellen in Stahlrahmenbauweise
19.01.2022
EuGH entscheidet zu HOAI Altverträgen
14.01.2022
Sachverständigen- und Gutachtenpraxis
10.01.2022
Normungsroadmap BIM vorgelegt
03.01.2022
Wettbewerbsregister nimmt Betrieb auf
15.12.2021
Datenschutz ist Chefsache
14.12.2021
Studie zu neuem Strommarktdesign für Erneuerbare Energien
13.12.2021
Ergebnisse der Jahresumfrage zur wirtschaftlichen Lage
09.12.2021
Neues Bundeskabinett vereidigt
08.12.2021
Jahrbuch Ingenieurbaukunst 2022 erschienen
29.11.2021
Sachverständige: Seminarprogramm IfS I/2022
24.11.2021
Ergebnisse des Koalitionsvertrags
23.11.2021
Homeoffice – aber sicher!
17.11.2021
EU-Schwellenwerte ab 01.01.2022
14.11.2021
Effektiver Klimaschutz braucht Planungssicherheit
08.11.2021
Zu viele Regelungen behindern den Klimaschutz!
28.10.2021
Planen und Bauen der Zukunft | Eckpunkte für den Koalitionsvertrag
13.10.2021
Klimarunde BAU | Empfehlungen für die nächste Legislaturperiode
27.09.2021
Muschel mit Strahlkraft
30.08.2021
Wahlprüfsteine der planenden Berufe | Antworten der Parteien
25.08.2021
Mauerwerksindustrie unterstützt klimaresistenten Wiederaufbau
20.08.2021
Hintermauerziegel auf dem Weg zur Klimaneutralität
13.08.2021
Baukultur Sommerreise 2021
02.08.2021
56. Frankfurter Bausachverständigentag
02.08.2021
BWK zur Flutkatastrophe
28.07.2021
Flutkatastrophe - Mitversicherung ehrenamtlicher Leistungen im Katastrophengebiet
27.07.2021
Aufruf: Bautrocknungsgeräte benötigt
21.07.2021
Standsicherheitsfragen nach der Flut
21.07.2021
Ingenieurerfahrung nach Hochwasser-Katastrophe gefragt

28.07.2021

Flutkatastrophe - Mitversicherung ehrenamtlicher Leistungen im Katastrophengebiet


Im Rahmen der von den Kammern unterstützten Fluthilfe mit Beratungsangeboten ihrer Mitglieder ist die Frage aufgekommen, ob für den Einsatz von Ingenieurinnen und Ingenieuren, die sich als Freiwillige für den Ersteinsatz bei der Begutachtung der Schäden engagieren, auch dann Versicherungsschutz besteht, wenn diese Leistungen unentgeltlich erbracht werden.


Gesetzliche Unfallversicherung

Wie der Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) veröffentlichte, soll für ehrenamtliche Hilfsleistungen Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung (VBG) bestehen.

Kommen ehrenamtlich tätige Ingenieurinnen und Ingenieure beim Einsatz in den Hochwassergebieten durch einen Unfall selbst zu Schaden, so besteht hierfür Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung, so der DGUV.

https://www.dguv.de/de/versicherung/versicherte_personen/ehrenamtler/index.jsp
https://www.dguv.de/de/versicherung/versicherte_personen/ehrenamtler/hilfeleistende/index.jsp

Der Unfall muss der VBG gemeldet werden und sollte möglichst polizeilich aufgenommen werden. Auch den behandelnden Ärzten sollte mitgeteilt werden, wobei sich der Unfall ereignet hat.

Berufshaftpflichtversicherung HDI

Die Bundesingenieurkammer (BIngK) hat sich mit dem HDI in Verbindung gesetzt, mit dem die BIngK ein Rahmenabkommen zur Berufshaftpflichtversicherung für Ingenieure unterhält.

Der HDI hat gegenüber der BIngK bestätigt, dass für Ingenieure, die bei der HDI Versicherung AG berufshaftpflichtversichert sind und als Fluthelferinnen und Fluthelfer ehrenamtliche Beratungsleistungen im Katastrophengebiet erbringen, im Rahmen der vorhandenen Berufshaftpflichtversicherung Versicherungsschutz für diese Tätigkeit besteht. Ehrenamtlich tätige Ingenieurinnen und Ingenieure melden sich in diesen Fällen bitte unter der u.a. Kontaktadresse beim HDI.

Kontaktadresse:
HDI Versicherung AG, HDI-Platz 1, 30659 Hannover
E-Mail: ehrenamtfluthilfe@hdi.de

Die Hilfsangebote der Kammern sind hierbei jedoch nicht auf die Erbringung ehrenamtlicher Beratungsleistungen beschränkt. Soweit die Beratungsleistungen nicht ehrenamtlich erbracht werden, oder darüber hinaus weitere Planungsleistungen erbracht werden müssen, sind hierfür die üblichen Honorare zu vergüten und besteht dafür der entsprechende vertragliche Versicherungsschutz.