WEITERBILDUNG

Gute Gestaltung und energiesparrechtliche Nachweise – ein Widerspruch?


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Energiesparrechtliche Nachweise haben heute einen Komplexitätsgrad erreicht, der kaum noch beherrschbar ist. Es geht dabei nicht um das Herstellen von Berechnungsergebnissen, sondern um den Einblick in Teilergebnisse, Rechenalgorithmen, und oftmals auch um den Nachvollzug der Rechen- und Nachweisergebnisse im Ganzen. Der Planende (Architekten, Projektleiter) aber auch Bauleiter und Investoren sind mit den Inhalten oftmals überfordert, so dass im besten Fall Resignation aber auch Widerwille bis hin zu Ablehnung entstehen.

Das Seminar erläutert nachvollziehbar die Hintergründe und Absichten öffentlich-rechtlicher Energieeinsparnachweise und klärt eine Reihe von Missverständnissen auf, die im Planungsalltag im Kontext mit EnEV-Nachweisen aufkommen. Sofern für den Nachvollzug erforderlich werden auch einige numerische Zusammenhänge aufgezeigt. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass zunächst der Entwurf unabhängig vom Energiesparrecht im Kontext zu anderen Anforderungen der technischen Funktionstüchtigkeit und Gebrauchstauglichkeit stehet. Hier sind der Schall-, Brand- und Feuchteschutz zu nennen.

Aufbauend zu den Planungsphasen: Vorentwurfs- Entwurfs- und Ausführungsplanung werden die Wechselwirkungen zwischen Energiesparrecht und Gestaltung auf der einen, und Gestaltung und technischer Gebrauchstauglichkeit auf der anderen Seite mit dem Ziel vorgestellt, bewusster und zielgerichteter zu planen.

Folgende Aspekte werden behandelt:
  • städtebauliche Entwurf und Ausrichtung der Gebäude
  • Grenzen transparenter Flächenanteile (Fensterflächenverhältnis zu Außenwand)
  • Materialauswahl der Außenwand und Fassadengestaltung
  • Detailausbildung zwischen gestalterischem Anspruch und technischer Notwendigkeit
  • Wechselwirkung zwischen anlagentechnische Ausstattung und baulichen Dämmstandard
Referent:
Dipl.-Ing. Architekt Stefan Horschler

Hinweis:
Die Veranstaltung kann für die Eintragung bzw. Verlängerung der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes (dena) angerechnet werden. Der Fortbildungscode ist beantragt.

Das Seminar wird über die Ingenieurakademie Sachsen-Anhalt GmbH i. G. durchgeführt.
Preise für Mitglieder der IK ST: 95,00 € (netto), für Nicht-Mitglieder der IK ST: 175,00 € (netto)

Art:Seminar
Gebühren:Mitglieder:
andere:
113.05 €
208.25 €
Datum:17.10.2018,  09:30 Uhr - 17:00 Uhr
Ort: Magdeburg
Kontakt:Anna-Katharina Köhler
Telefon: 0391 6288950
Fax: 0391 6288999
E-Mail: koehler@ing-net.de


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