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15.06.2026

Hyparschale Magdeburg für den
Deutschen Ingenieurbaupreis 2026 nominiert

Vorbildliche Sanierung und Carbon-Beton-Technologie überzeugen Fachjury

Die Hyparschale Magdeburg gehört zu den sieben bundesweit nominierten Projekten für den Deutschen Ingenieurbaupreis 2026. Damit steht das Bauwerk im Finale um den renommierten Staatspreis der Bundesrepublik Deutschland.

Die Fachjury wählte die Hyparschale aus insgesamt 41 eingereichten Bewerbungen in die engere Auswahl.

© Bildnachweis: Marcus Bredt



Die Nominierung der Hyparschale Magdeburg ist eine besondere Auszeichnung und ein starkes Zeichen für die ingenieurtechnische Qualität dieses Projekts. Sie zeigt, welche Bedeutung das Bauwerk für die Ingenieurbaukunst in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus hat. Wir gratulieren allen Beteiligten herzlich zu diesem Erfolg und drücken für den weiteren Wettbewerbsverlauf die Daumen

Die Hyparschale gilt als eines der bedeutendsten Werke des Bauingenieurs Ulrich Müther und zählt zu den herausragenden Schalentragwerken der Nachkriegsmoderne. Das Tragwerk wurde durch eine Verstärkung mit dünnen Carbon-Beton-Schichten ertüchtigt, um die Tragfähigkeit wiederherzustellen und eine neue Nutzung zu ermöglichen. Die Sanierung erfolgte substanzschonend und ermöglicht den Erhalt bei deutlich reduzierten CO₂-Emissionen im Vergleich zu alternativen Maßnahmen. Nominiert wurde mit der Hyparschale die Carbocon GmbH für ihre Ingenieurleistung sowie der Bauherr, die Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement (Eb KGm) der Stadt Magdeburg.

© Bildnachweis: BIngK/ Studio Lapatsch| Unger



Über den Staatspreis
Der Deutsche Ingenieurbaupreis gilt als bedeutendste Auszeichnung für Bauingenieurinnen und Bauingenieure in Deutschland und wird alle zwei Jahre vergeben. Mit dem Staatspreis werden Ingenieurbauwerke und Ingenieurleistungen ausgezeichnet, die durch Innovationskraft, gestalterische Qualität sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen überzeugen und einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der gebauten Umwelt leisten.

Der Preis wird gemeinsam vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und der Bundesingenieurkammer ausgelobt. Die Durchführung des Verfahrens erfolgt durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 60.000 Euro vergeben.

Weitere Informationen zu allen nominierten Projekten hier.