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HOAI-Kampagne online
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BIM-Gipfel 2017 stellte Masterplan zum Bauen 4.0 vor
31.01.2017
So führen Planungsbüros BIM in Eigenregie im Büro erfolgreich ein
19.01.2017
VSBG birgt Informationspflichten auch für Ingenieurbüros
02.01.2017
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Umfrage zur Lage der Ingenieure und Architekten 2015
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Bundesingenieurkammer: Ingenieure in Deutschland weiterhin sehr gefragt
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HOAI: Kommission verklagt Deutschland vor dem EuGH
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Neues Vergaberecht: EEE
17.11.2016
Der Baustellenmoderator
15.11.2016
Wieder Klagen der EU-Kommission gegen Deutschland
14.11.2016
Neues bei der Unterschwellen-Vergabe
09.11.2016
Neues EuGH-Urteil zum Bauproduktenrecht
09.11.2016
Kostenobergrenze - BGH sieht Auftraggeber in der Beweislast
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07.11.2016
Probleme mit HBCD-haltigen Abfällen
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Antragsunterlagen STARK III plus EFRE veröffentlicht
22.09.2016
Sachsen-Anhalt ENERGIE
08.09.2016
Hochschule Anhalt: neuer Master Maschinenbau

15.02.2017

HOAI-Kampagne online

Bundesingenieurkammer: Qualität am Bau ist in Gefahr

Die Bundesingenieurkammer warnt erneut vor einer Abschaffung der verbindlichen Mindest- und Höchstsätze der Honorar- und Gebührenordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). „Ein Wegfall des Preisrahmens, den die HOAI vorgibt, würde die Qualität beim Planen und Bauen massiv gefährden. Das wiederum hätte vor allem Auswirkungen für die Verbraucher“, betonte der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer.


Daher wirbt die Bundesingenieurkammer ab sofort mit der Kampagnenseite http://hoai.news/ für die Rettung der HOAI.

Anlässlich des Parlamentarischen Abends der Bundesingenieurkammer am 14.02.2017 in Berlin unterstrich auch Staatssekretär Gunther Adler (BMUB) die Wichtigkeit der HOAI und betonte: „Das Bundesbauministerium setzt sich für den Erhalt und Fortbestand der HOAI ein.“ Denn, so Adler: „Das Bauwesen ist ein Schwergewicht unserer Volkswirtschaft. Es ist eine hoch innovative Branche und Problemlöser für zentrale gesellschaftliche Herausforderungen.“

Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer führte weiter aus: „Jeder weiß, dass für einen zu niedrigen Preis keine hinreichende Qualität geliefert werden kann – das gilt auch für Ingenieurleistungen. Daher befürchten wir, dass nach einem Wegfall der Mindestätze der HOAI nur noch der Preis darüber entscheidet, was bzw. wie geplant und gebaut wird. Die Qualität wäre dann zweitrangig. Wer beim Planen spart, zahlt hinterher beim Bauen drauf“, begründet Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer die Initiative der Bundesingenieurkammer.

Sie ruft mit der HOAI-Kampagnenseite alle Planer auf, sich für den Erhalt der HOAI stark zu machen. So können zum Beispiel entsprechende Banner von der Kampagnenseite heruntergeladen und für den eigenen Webauftritt verwendet oder über die sozialen Netzwerke verbreitet werden.

Die Europäische Kommission hatte am 17. November 2016 verkündet, Deutschland vor dem Europäischen wegen des Festhaltens an den Mindest- und Höchstsätzen der HOAI zu verklagen. Aus Sicht der Bundesingenieurkammer rüttelt die Kommission damit an einem weiteren Grundpfeiler des bewährten Systems der Freien Berufe. Die Bundesingenieurkammer appelliert daher auch an die Bundesregierung, sich weiterhin für den Erhalt der HOAI einzusetzen.

Pressemitteilung Bundesingenieurkammer vom 15. Februar 2017

 HOAI-Kampagnenseite