KAMMER AKTUELL

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In eigener Sache
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Schülerwettbewerb Junior.ING 2021/22
12.05.2022
Tag der Ingenieure Sachsen-Anhalt 2022
09.05.2022
Anmeldung für die Onlinebewerbungsbörse „Komm.Ing“ ist gestartet
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Deutsches Ingenieurblatt digital
04.05.2022
Ingenieurakademie Sachsen-Anhalt: Das Maiprogramm im Überblick
17.04.2022
Neue Runde des Lehrgangs „Grundlagen der Sachverständigentätigkeit“ startet im Juni
13.04.2022
Exkursion: Marktkirche „Unser lieben Frauen“ in Halle (Saale)
05.04.2022
Ausbildung „Fachingenieur für Membranbau der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt“ startet in Dessau noch in diesem Jahr
04.04.2022
Gemeinsam leistungsstarken Ingenieurnachwuchs fördern
30.03.2022
11. Sitzung der 6. Vertreterversammlung der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt
21.03.2022
Ingenieure helfen Ingenieuren - Frieden für die Welt!
11.03.2022
Schülerwettbewerb Junior.ING 2021/22: Unterstützen Sie schon heute den Ingenieurnachwuchs von morgen!
09.03.2022
Mehr Sichtbarkeit für Nachhaltige Entwicklungen im Land Sachsen-Anhalt
14.02.2022
Ingenieurforum zum „Weltingenieurtag für nachhaltige Entwicklung“
08.02.2022
Mehrfamilienhaus mit „Grüner Hausnummer PLUS“ ausgezeichnet
27.01.2022
Sachverständigenwesen
01.01.2022
Die Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt wünscht allen Kammermitgliedern, Partnern und ehrenamtlich Tätigen ein gesundes, frohes und erfolgreiches Jahr 2022!
21.12.2021
Zwei „Grüne Hausnummern PLUS“ in Schönebeck verliehen
08.12.2021
Engagement für die Freien Berufe
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Internationaler Tag des Ehrenamts
01.12.2021
Mitgliederumfrage 2021 der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt
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Mit gutem Beispiel voran: „Grüne Hausnummer“ in Barleben übergeben
22.11.2021
Junge Talente fördern – Ingenieurnachwuchs
16.11.2021
Sachverständigenwesen
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12.11.2021
HOAI 2021 „Qualität hat ihren Preis“ – ein Appell
11.11.2021
Grüne Hausnummer an Magdeburger Familie übergeben
26.10.2021
Antrittsbesuch beim Landrat des Landkreises Wittenberg
21.10.2021
9. Sitzung der 6. Vertreterversammlung der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt

03.08.2021

Baustellenbesichtigung A14 Teilabschnitt Dolle-Lüderitz


Bei sommerlichen Temperaturen besichtigte die 12-köpfige Gruppe aus Mitgliedern der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt und Studenten des Fachbereichs WUBS der Hochschule Magdeburg-Stendal Ende Juli den Teilabschnitt Dolle-Lüderitz der A14.

Kammermitglied Dirk Rogalski war bereits zum zweiten Mal bei der Besichtigung dabei – zuletzt im September 2019. Er zeigte sich sehr beeindruckt vom Fortschritt: „Alles was wir zu der Zeit gesehen haben, ist jetzt entweder fertig oder befindet sich so wie die große Brücke bereits im erweiterten Rohbau. An der vorletzten Haltestelle waren damals die Geologen mit dem Freilegen der Fundstellen beschäftigt. Ich durfte eine gefundene Scherbe vorsichtig in die Hand nehmen. Jetzt ist der Unterbau der Trasse fertig und die Brücken entstehen. Super.“ Um verschiedene Stationen des Bauabschnitts besichtigen zu können, organisierten sich alle Teilnehmer in einem Autokorso. Gerade das ermöglichte es den Büros und den Studenten auf Augenhöhe ins Gespräch zu kommen. „Ich persönlich fand es toll, eine so junge „unverbrauchte“ zukünftige Kollegin im Auto zu haben und mit Ihr fachsimpeln zu können. Besonders das Thema digitale Kommunikation war für mich hochinteressant. Hier sind die Ingenieure teilweise noch Galaxien hinterher“, sagt Rogalski.

An insgesamt vier Stationen erläuterte Steffen Kauert, Projektleiter der LSBB verschiedene Bauwerke, Fortschritte und Herausforderungen dieser Großbaustelle. „In der Planungsphase der Teilabschnitte wurde viel Kontakt zu den Ämtern gesucht“, so Kauert. Der Projektleiter ergänzt: „Eine archäologische Untersuchung ist häufig das erste, was durchgeführt wird. Aber auch ökologische Faktoren nehmen häufig Einfluss auf den Verlauf der Planungsarbeiten und den tatsächlichen Streckenverlauf.“ Vor allem die Brücken sind typisch für den Teilabschnitt. Insgesamt müssen für den 15 Kilometer langen Abschnitt 18 Brücken errichtet werden. Dies sei vor allem notwendig, da die A14 an diesem Abschnitt eine Endmoräne kreuze. Diese Eiszeit-Erscheinungen sorgten dafür, dass Geröll zu Hügeln aufgetürmt wurde. An den Senken und Gräben ist es wiederum erforderlich Dämme aufzuschütten, oder Brücken zu bauen. Einen Eindruck davon konnten sich die Teilnehmer an den letzten beiden Stationen der Tour machen.

Seit August 2018 wird an dem 15 Kilometer langen Abschnitt gearbeitet, Fertigstellung ist 2023 geplant.


[03.08.2021]